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Als eine der größten medizinischen Versorgungseinrichtugnen Dresdens mit Standorten in Friedrichstadt, Löbtau, Neustadt /Trachau und am Weißen Hirsch tragen wir nicht nur Verantwortung für unsere Patient*innen. Ein wichtiges Anliegen ist es uns auch, uns aktiv am Klimaschutz zu beteiligen. Dieses Ziel verfolgen wir im Rahmen verschiedener, teils öffentlich geförderter, Projekte:

Projekt: Log 4.0 Logistik für 4 Standorte mit 0 Emissionen

 

Weniger ist mehr Klima

Senkung der CO2-Emissionen am Klinikum

Nachdem im Städtischen Klinikum Dresden bereits in der Vergangenheit zahlreiche Maßnahmen umgesetzt wurden, gibt es weder im Rahmen der Diagnostik noch der Behandlung unserer Patient*innen relevante Potentiale zur Senkung des Energieverbrauchs. „Hinter den Kulissen“ ergeben sich dafür umso mehr: Durch das Erzeugen und Speichern von Energie, durch das Optimieren und Reduzieren von Energieprozessen werden wir eine deutliche Minderung unserer CO2-Emissionen um 1.362,6t  pro Jahr erreichen. 

 

Energie erzeugen 

Eine Vielzahl von Prozessen beim Betrieb eines Krankenhauses erfordert Energie. Ein nicht unerheblicher Teil davon wird für die Erzeugung von Kälte, etwa für die Kühlung technischer Geräte wie dem Kernspintomographen () oder zur Sterilisation benötigt.

Klingt komisch, ist aber so: Diese Kälte wird aktuell in mehreren dezentralen Kälteanlagen aus Wärme erzeugt (Absorptionskälte). Während dafür bisher auch in den Sommermonaten eine hohe Auslastung auf Seiten des städtischen Fernwärmenetzes erforderlich war, wird diese Wärme zukünftig nicht mehr benötigt. Das Städtische Klinikum versorgt sich zukünftig mittels hocheffizienter zentralisierter Kompressionskälteanlagen autark. Durch die nicht mehr benötigte Wärme wird während dieses Prozesses "ganz nebenbei" die CO2-Bilanz wesentlich verbessert und der städtische Energieversorger entlastet.

Auch die bisher für Produktion von Kälte durch eine Absorptionskälteanlage benötigten offenen Kühltürme zur Rückkühlung haben ausgedient. Zukünftig erfolgt die Rückkühlung durch geschlossene Rückkühler, die keinen Umwelteinfluss haben. 

Energie speichern

Die Kälteversorgung wird überwiegend tagsüber benötigt, sodass es teilweise zu Spitzenwerten in der Auslastung kommt. Ein Eisspeicher wird daher künftig über Nacht geladen, sodass tagsüber der erforderliche Klimakältebedarf abgedeckt werden kann.

 
 

Prozesse optimieren 

Am Standort Weißer Hirsch ist der Stromverbrauch derzeit vergleichsweise hoch, was u.a. darin begründet liegt, dass die Warmwasserleitungen mit einer elektrischen Begleitheizung versehen sind, um die Temperatur im Leitungsnetz stetig konstant zu halten – ein hoher Energieaufwand. Diese Technik soll durch die Errichtung einer Zirkulationsleitung abgelöst werden, sodass das Wasser nicht stagniert und zentral erwärmt wird. Damit wird der Strombedarf um rund 19.500 kWh pro Jahr gesenkt

Energieverbräuche senken 

Die aktuell bestehenden Beleuchtungssysteme des Klinikums an allen Standorten werden durch neue energieeffiziente Technik ersetzt. Diese bringen nicht nur einen geringeren Energieverbrauch, sondern auch eine längere Lebensdauer und verminderten Wartungsaufwand mit sich.

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