Anästhesiologie und Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie (Friedrichstadt)

Umzug und Neubeginn im Interdisziplinären Operativen Zentrum

seit 2007

 

Ein Meilenstein in der Entwicklung des Krankenhauses Dresden-Friedrichstadt war die Eröffnung des neuen Interdisziplinären Operativen Zentrums - Haus C.
In dreijähriger Bauzeit ist dieser mit Mitteln des Freistaates Sachsen geförderte moderne Gebäudekomplex auf dem Klinikgelände zwischen Haus N und Haus M entstanden.
Doch mit der schlüsselfertigen Übergabe am 30.05.2007 war es allein nicht getan. Der Umzug des OP-Bereiches "Zentral-OP" (ehemals Haus N) und der anästhesiologischen Intensivstation (ehemals Station 34) war eine logistische Herausforderung, der ohne Inanspruchnahme externer Hilfe unter maßgeblicher Eigenbeteiligung der Mitarbeiter der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie organisiert und durchgeführt wurde. 

Interdisziplinäres Operatives Zentrum - Haus C

Mit dem Bezug der neuen anästhesiologischen Intensivstation C 27 hat nicht nur die Klinik für Anästhesiologie nach 40 Jahren Existenz eine neue "Heimat" erhalten. Es befinden sich zudem im Neubau des Haus C:

  • Stationen der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
  • Stationen der Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie
  • Stationen der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit chirurgischer Wachstation
  • OP-Trakt des Zentral-OP mit insgesamt acht Operationssälen
  • Interdisziplinäre Rettungsstelle
  • Hubschrauberlandeplatz
  • Zentrale Krankenhausapotheke
  • Zentralsterilisation

Die gemeinsame Unterbringung dieser Bereiche ist aus logistischen Gründen sinnvoll und verbessert die Effizienz, ein wichtiges Merkmal in Zeiten zunehmender Leistungsverdichtung im medizinischen Bereich. Die Erkenntnisse der Hochwasserkatastrophe 2002, die dem Krankenhaus erheblichen materiellen Schaden zufügte, flossen ebenso in Planung und Umsetzung des Neubaus ein, wie die Erfahrungen und Wünsche der jetzigen Nutzer. Mit Bezug der geräumigen und modern ausgestatteten Intensivstation C 27 im Juni 2007 hat die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin im Jahr ihres 40-jährigen Bestehens ein neues Zuhause gefunden. Bereits zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme am 14.07.1967 wurde der damaligen Intensivstation in regionalen und überregionalen Tageszeitungen und der Fachpresse der Status einer Intensivstation, "die den modernsten Erfordernissen der Zeit entspricht" bescheinigt. Mit dem Bezug des Haus C soll diese Tradition fortgesetzt werden.

Seit 2008 trägt die Klinik den Namen "Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie"

Am 01.06.2010 trat Herr Dr. med. Andreas NOWAK die Nachfolge als Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie an. Herr Dr. NOWAK ist seit dem Beginn seiner Facharztausbildung im Jahr 1992 mit dem Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt beruflich fest verbunden. Von Anfang an hat er dabei den Um- und Ausbau der Klinik durch Prof. Dr. ROTHE mit verfolgt und aktiv gestaltet. Seit 2004 war Dr. NOWAK als Leitender Oberarzt der Klinik tätig.
Chefarzt Dr. NOWAK steht als Garant dafür, dass die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie unter Berücksichtigung der jeweils gegebenen fachlichen, ökonomischen und organisatorischen Gegebenheiten ein sich weiterentwickelnder und leistungsfähiger Dienstleister für die anderen Kliniken bleibt. Beispielgebend dafür sind seine wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema risikominimierender Verfahren für den modernen perkutanen dilatativen Luftröhrenschnitt bei Intensivpatienten.

Im September 2011 wurde dem Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt nach zweijähriger Bauzeit der Ersatzneubau Haus K als neues Zentrum "im Dienste der fünf Sinne" übergeben. Das Haus K beherbergt jetzt an einem Ort die Augenklinik, die Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde sowie die Klinik für Dermatologie. Mit dem Umbau wurden der OP-Trakt im benachbarten Haus H umfassend umgestaltet. Die ehemals dezentralen OP-Bereiche für die Augen- bzw. HNO-Klinik wurden dabei in den OP-Bereich des Haus H integriert.