Anästhesiologie und Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie (Friedrichstadt)

OP-Management

Nicht erst seit Einführung der DRG gestaltet sich der Behandlungsprozess ausschließlich nach medizinischen Maßstäben, zunehmend müssen wirtschaftliche Belange Beachtung finden. Im Mittelpunkt steht jedoch nach wie vor der Patient. Er hat Anspruch auf eine optimale Betreuung vor, während und nach der Operation. Damit die Einhaltung ökonomischer Bedingungen nicht zu medizinischen Einschränkungen führt, kommt der effizienteren Nutzung der vorhandenen Ressourcen eine enorme Bedeutung zu.

Durch das OP-Management werden die vorhandenen Material- und Personalressourcen ökonomisch genutzt und damit eine medizinische, menschliche sowie zeitgerechte Patientenversorgung gewährleistet. In Bezug auf den Behandlungsprozeß werden Sicherheit, Zuverlässigkeit und Komfort in der Ablauforganisation sicher gestellt. Dabei kommt der Anästhesie eine besondere Bedeutung zu. Auf der einen Seite kann eine Verkürzung der anästesieabhängigen Wechselzeiten mehr nutzbare OP-Kapazität schaffen. Andererseits stellt sie eine Schnittstelle zwischen den verschiedenen operativen Disziplinen her und besitzt damit die idealen Voraussetzungen für die Leitung des OP-Managements.

Ein interdisziplinär erstelltes OP-Statut, wie es im Städtischen Klinikum Dresden-Friedrichstadt existiert, schafft die Rahmenbedingungen für ein effizientes OP-Management.

Zur Verbesserung der Koordination erfolgen zweimal täglich OP-Besprechungen.