Anästhesiologie und Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie (Friedrichstadt)

Notfallmedizin

Ihrer speziellen fachlichen Profilierung entsprechend, sind Anästhesisten besonders in der Notfallmedizin engagiert.

Rettungsdienst

Die ärztlichen Mitarbeiter der KAINS realisieren ca. 50% der Notarzteinsätze des am Klinikum stationierten Notarztwagens.

Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF)


Auf Beschluß des Sächsischen Innenministeriums ist seit September 1998 in Bautzen ein Rettungs­hubschrauber (RTH - Christoph 62) stationiert, der an Wochentagen rund um die Uhr ebenfalls von Anästhesisten des Friedrichstädter Klinikum besetzt wird. Der Christoph 62 kommt sowohl bei Primäreinsätzen in Süd-Ost-Sachsen zum Einsatz, als auch bei Sekundäreinsätzen, die dem Transport lebensbedrohlich erkrankter Patienten zu einem entsprechend spezialisierten Krankenhaus dienen. 

RTH Christoph 62 (Bautzen)


An der Besetzung des Rettungshubschraubers Christoph 38 in Dresden sind die Kollegen gemäß eines vereinbarten Rahmenplans ebenfalls beteiligt.

RTH Christoph 38 (Dresden)

Für die Absicherung von Veranstaltungen des Sächsichen Landtages stellt die KAINS gemäß einer Vereinbarung einen Notarzt zur Verfügung.


Rettungsstelle und innerklinischer Notruf


Sowohl für die Versorgung von Patienten in der Notaufnahme des Klinikums Friedrichstadt, als auch für innerklinische Notfälle stehen die Ärzte der KAINS jederzeit bereit. Die Betreuung der Notaufnahme übernehmen rund um die Uhr ein Arzt und eine Pflegekraft der Anästhesie; der innerklinische Reanimationsdienst für die operativen Kliniken wird von den Kollegen der Intensivstation gewährleistet.

Schockraum in der Rettungsstelle

Organisation

In Vorbereitung auf Großschadensereignisse wurde in den neunziger Jahren im Raum Dresden eine Dienststelle "Leitender Notarzt" (LNA) etabliert. Der LNA wird immer dann alarmiert, wenn im Rahmen eines Unfalls oder einer Katastrophe das Ausmaß des Schadensereignisses die Kapazität der direkt vor Ort zur Verfügung stehenden Rettungsmittel übersteigt. Er übernimmt in diesem Fall die Koordination der medizinischen Maßnahmen am Ort des Geschehens. Nach Abschluß der Aufbauphase für den Dienst "Leitender Notarzt" im Raum Dresden nehmen entsprechend qualifizierte Kollegen unserer Klinik seit Herbst 1999 ebenfalls an diesem Bereitschaftsdienst teil.


Projekte

Im Rahmen der erweiterten Maßnahmen der Reanimation spielt die Defibrillation als anerkannte und wirksame Therapiemaßnahme zur Behandlung des Kammerflimmerns die entscheidende Rolle. In Untersuchungen hat sich gezeigt, daß dabei der frühestmögliche Einsatz eines Defibrillators entscheidenden Einfluß auf das Überleben hat. Oft sind Sekunden entscheidend. Deswegen ist die schnelle Verfügbarkeit von Defibrillatoren, die im Notfall auch durch Laien bedienbar sind, wichtig. Die KAINS betreut im Rahmen eines Projektes "Frühdefibrillation" Anwenderschulungen für den Sächsichen Landtag.