Auch im Bezirkskrankenhaus Dresden-Friedrichstadt gab es eine Geschlossene Venerologische Station, deren weitere Erforschung aktuell vorangebracht wird.
Das Städtische Klinikum Dresden befördert unter Führung des Ethikkomitees die Aufarbeitung zur Geschichte dieser Geschlossenen Venerologischen Station.
Erste Ergebnisse der Auswertung von ehemaligen Patientenakten liegen bereits vor und wurden am 10.6.25. durch Prof. Steger zu einer Informationsveranstaltung im Städtischen Klinikum Dresden vorgestellt.
Prof. Dr. Florian Steger, Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin Universität Ulm, hat als erster Wissenschaftler von Halle/S. ausgehend die Erforschung der Geschichte der Geschlossenen Venerologischen Stationen in der ehemaligen DDR und weit darüber hinaus mit seinem kundigen Team begonnen und seitdem zahlreiche Forschungsergebnisse vorlegen können. Er hat auch die Erforschung der Dresdner Geschlossenen Venerologischen Stationen federführend übernommen.
Wer kann als Zeitzeuge zu diesem Forschungsvorhaben beitragen?
- Wer kann über eigene Erfahrungen mit der Dresdner Geschlossenen Venerologischen Station berichten?
- Angesprochen sind ehemalige Betroffene, Patientinnen, Angehörige, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Zuweisende, Polizistinnen und Polizisten.
Bitte wenden Sie sich bei Interesse an Prof. Steger per E-mail an med.gte(at);uni-ulm.de oder telefonisch: 0731 5039 901.
