Zu Beginn des Besuchs kam Bischof Heinrich Timmerevers bei einer Kaffeerunde mit der Geschäftsführung sowie weiteren Verantwortlichen des Klinikums ins Gespräch. Dabei erkundigte er sich unter anderem nach der Ausbildungssituation, insbesondere in der Pflege, nach der Arbeit der Klinikseelsorge sowie nach der Tätigkeit des Ethikkomitees. Auch die Palliativmedizin war Thema des Gesprächs. Der Bischof zeigte sich sehr interessiert an der gut ausgebauten palliativmedizinischen Versorgung im Klinikum und deren Bedeutung für eine würdevolle Begleitung schwerkranker Menschen.
Im Anschluss an die Kaffeerunde führte ein kurzer Weg durch den Klinikpark zum Haus der Stille. Dort warteten Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen des Klinikums auf die Begegnung mit dem Bischof. An dem Gespräch nahmen unter anderem Mitarbeitende aus dem OP, dem Ressort Personal, dem Sozialdienst sowie der 4. Medizinischen Klinik teil. Auch Ärztinnen und Ärzte der Palliativmedizin beteiligten sich an dem Austausch.
In der ruhigen Atmosphäre des Hauses der Stille kam es zu einem offenen Gespräch über den Arbeitsalltag im Klinikum, über Herausforderungen, Belastungen und die Motivation für den Dienst am Menschen. Bischof Heinrich Timmerevers nahm sich Zeit zuzuhören und ermutigte die Mitarbeitenden. „Danke für Ihren Einsatz für die Menschen und für die Begleitung auf ihrem Weg der Heilung“, sagte der Bischof.
Zuvor und im weiteren Verlauf des Besuchs traf Bischof Heinrich Timmerevers auch die Seelsorgerinnen und Seelsorger des Klinikums. Er dankte ihnen für ihren Dienst und würdigte ihre besondere Rolle an der Schnittstelle von Medizin, Pflege und menschlicher Begleitung.
Zum Abschluss des Besuchs sprach Bischof Heinrich Timmerevers im Raum der Stille den Segen für die Mitarbeitenden, die Patientinnen und Patienten sowie für das gesamte Klinikum. Der Besuch unterstrich die Bedeutung der Seelsorge im Krankenhaus und die Wertschätzung für die tägliche Arbeit aller, die im Klinikum Verantwortung für kranke und hilfebedürftige Menschen tragen.

