Prostatakarzinomzentrum

Ultraschallbehandlung

Als neues Verfahren zur Behandlung des Prostatakrebses wurde der Hochintensive fokussierte Ultraschall () eingeführt. Der Einsatz dieser Technik erfolgt nach bestimmten Kriterien (Tumorstadium, Prostatagröße, Alter und Nebenerkrankungen des Patienten). Besonders geeignet ist das Verfahren für Patienten über 70 Jahre, die sich nicht operieren oder bestrahlen lassen wollen.

Die Behandlung hat einen minimalinvasiven Charakter und kann auch bei Rezidiven und nach Strahlentherapie wiederholt eingesetzt werden. Von Vorteil sind die geringe Belastung für den Patienten, der kurze Krankenhausaufenthalt und eine niedrige Inkontinenzrate.


Stationäre Aufenthaltsdauer

  • ca. 5-7 Tage


Vorteile der Hifu-Behandlung

  • Eingriff wiederholbar
  • Nach ist jeder weitere Therapieansatz durchführbar
  • Geringes Inkontinenzrisiko


Nachteile der Hifu-Behandlung

  • Neues Therapieverfahren, Langzeitdaten überblicken maximal 10 Jahre Therapieerfahrung
  • Mittleres Impotenzrisiko
  • Allgemeines Narkoserisiko, eingriffsspezifische Risiken


Behandler

Dr. med. Fred Schuster, Leitender Oberarzt


Ansprechpartner

Tobias Plate, Facharzt Urologie
Claudia Georgiev, Fachärztin für Urologie
Dr. med. Stefan Puschmann, Facharzt für Urologie