Medizin to go - Unser Podcast, rezeptfrei zum Mitnehmen!

 

Ein herzliches Willkommen bei "Medizin to go - dem Podcast des Städtischen Klinikums Dresden". 

Ob auf dem Weg zur Arbeit in Bus und Bahn, beim Kochen oder Staubsaugen oder einfach zwischendurch. Aller 14 Tage erläutern unsere Experten Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten ohne großes Medizinerlatein. Sie berichten von interessanten und herausfordernden Patientengeschichten, geben Hinweise und Tipps zur Vorbeugung von Erkrankungen und erklären Therapien. Zwischendurch gibt es auch mal einen spannenden Bericht vom Geschehen hinter den Kulissen eines Großkrankenhauses rezeptfrei auf die Ohren.

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Hören Sie doch einfach mal rein!


Folge #2 Hemispasmus: Wenn das Gesicht verkrampft

Ep02_CA Dr. Florian Stockhammer
Prof. Dr. Florian Stockhammer, Chefarzt Klinik für Neurochirurgie

Fast 10 Jahre zog sich eine 60-Jährige aus dem Leben zurück. Sie litt an Verkrampfungen im Gesicht, zeitweise lief ihr unkontrolliert Flüssigkeit aus dem Mund. Prof. Dr. Florian Stockhammer, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, und sein Team nahmen sich des Falls an. Bei der Untersuchung war deutlich geworden, dass eine Gefäßschlinge, den Gesichtsnerv abdrückt. Der Neurochirurg griff auf Technologie aus der Raumfahrt zurück: Teflon-Wolle. Diese brachte er durch eine Hirn-OP zwischen Nerv und Gefäß. „Die Verkrampfungen haben aufgehört, die Frau kann wieder lachen und am Leben teilhaben“, freut sich der Chefarzt.

 

Die nächste Folge erscheint am 9. Februar 2023:
"Plötzlich Blutkrebs"


Folge #1 Mit Chili gegen den Schmerz

Schmerzpflaster
Susann Kotte beim Auftragen des Schmerzpflasters

Ein heute 63-jähriger Dresdner leidet seit einer Fuß-OP an schlimmsten Schmerzen bei Berührungen. „Wie ein Stromschlag“, vergleicht er es selbst. Die zuvor eingesetzten Schmerzmedikament haben für ihn schwere Nebenwirkungen, sorgen fast für Arbeitsunfähigkeit. Susann Kotte; Leiterin der Schmerzambulanz in der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie setzt deshalb auf die heilende Wirkung der Natur als Alternative; auf das Capsaicin - der Wirkstoff des Chilis. Dessen Schärfe – in einem Pflaster auf der betroffenen Hautstelle – macht die Nerven für gut drei Monate weniger schmerzempfindlich. „Alle 90 Tage wiederholen wir die Therapie, der Mann kann damit sehr gut leben“, so Susann Kotte.

 

Die nächste Folge erscheint am 26. Januar 2023:
"Hemispasmus: Wenn das Gesicht verkrampft"