Dresdens erster zertifizierter Tumororthopäde

15. August 2017

Ein Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie und der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie bestätigt Prof. Dr. Torsten Kluba eine hohe Expertise und Qualität bei der Behandlung von Knochen- und Weichgewebstumoren. Als erster zertifizierter Tumororthopäde in Dresden wurde der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie für seine langjährige klinische Erfahrung bei tumororthopädischen Operationen mit dieser Urkunde ausgezeichnet. Bereits am Tübinger Tumorzentrum war die Versorgung von Krebspatienten eines der Haupttätigkeitsfelder des Orthopäden.

Die Tumororthopädie befasst sich mit der Erkennung und Behandlung von guten und bösartigen Tumoren, die im Knochen, Knorpel, Bindegewebe und Weichteilen des Bewegungsapparates wachsen. Bösartige Tumore des Bewegungsapparates sind deutlich seltener als andere Krebsarten. Es trifft jährlich etwa einen von 100 000 Einwohnern in Deutschland. Auf Grund der Seltenheit dieser Krebserkrankung ist bei Orthopäden eine hohe Expertise auf diesem Gebiet eher selten vertreten. Eine fachgerechte Diagnostik und die Behandlung in einem Onkologischen Zentrum mit ausgewiesenen Experten sind daher umso wichtiger, da hier durch die langjährige Erfahrung und fachübergreifende Zusammenarbeit ein hoher Standard für Diagnose und Behandlung erzielt werden können. „Diese gebündelte Kompetenz sowie standardisierte Behandlungsabläufe sichern eine hohe Qualität der Patientenversorgung“ erklärt Prof. Torsten Kluba, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie. „Hinzu kommt die hohe Expertise jeder einzelnen Fachdisziplin, die an der Behandlung mitwirkt – vom Chirurgen, Radiologen über Onkologen bis hin zum Strahlentherapeuten  und Pathologen“, ergänzt der Experte für Tumorchirurgie. 

Die häufigste Therapieform in der Tumororthopädie sind chirurgische Eingriffe zur Entfernung des Tumors. Selbst Rekonstruktionen durch spezielle Tumorendoprothesen können realisiert werden. Dabei werden der befallene Knochen und das dazugehörige Gelenk durch Prothesen nachgebildet und operativ ersetzt.