Rundumblick in die Gefäße und High-Tech-Operationssaal

Dresden

Der Anbau am Haus C am Standort Friedrichstadt ist nach anderthalb Jahren Bauzeit fertiggestellt. Staatsministerin Petra Köpping und Bürgermeisterin Dr. Kristin Kaufmann haben sich heute dort den modernen Hybrid-OP und die Angiografieanlage mit Zweiebenen-System angeschaut. Gefördert worden ist das Projekt vom Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) mit 9,5 Millionen Euro und von der Landeshauptstadt Dresden mit 850 Tausend Euro.
Der Anbau mit einem Hybrid-OP und dem -Arbeitsplatz mit Zweiebenen-System ist Teil der strategischen Entscheidung für die Neurofächer am Städtischen Klinikum Dresden. Seit wenigen Wochen sind die Kliniken für Neurologie und Neurochirurgie sowie die Neuroradiologie am Campus Friedrichstadt räumlich konzentriert. Für neurovaskuläre Erkrankungen, also die des Blutgefäßsystems vom Gehirn und Rückenmark, befindet sich diagnostisch und therapeutisch nun fast alles unter einem Dach.

Im Hybrid-OP werden chirurgisches Vorgehen und dreidimensionale Bildgebung während der Operation in Echtzeit miteinander kombiniert. Die Ergebnisse komplizierter Eingriffe an Gefäßen, der Wirbelsäule und dem Gehirn lassen sich sofort hochaufgelöst darstellen und kontrollieren. Das erhöht die Sicherheit für die Patienten noch mehr und erweitert das Operationsspektrum.

Am neuen hochmodernen -Arbeitsplatz im Erdgeschoss lassen sich mit nur einer Aufnahme Gefäße gleichzeitig in zwei Ebenen wiedergeben. Beispielsweise bei komplexen Hirnbefunden ist es essentiell, sie so präzise wie möglich darzustellen. Zudem lassen sich dadurch Eingriffe auch an feinsten Gefäßen sicher durchführen.

Pressemitteilung