Allgemein- und Viszeralchirurgie (Friedrichstadt)

Schilddrüse

Erkrankungen, bei denen eine Schilddrüsenoperation erforderlich sein kann sind Kropfbildungen mit Atem- und Schluckbeschwerden, Knotenbildungen in der Schilddrüse mit Überfunktion oder sog. kalte Knoten mit Tumorverdacht, die medikamentös nicht zu behandelnde Basedow- Struma, die Schilddrüsenkrebserkranung und in Einzelfällen

Schilddrüsenentzündungen ( Thyreoiditis ).

Eine besondere operationstechnische Herausforderung ( Stimmbandnerv/ Nebenschilddrüsen ) sind Rezidiveingriffe nach bereits vorausgegangener Schilddrüsenoperation und die Schilddrüsenkrebsoperationen.

Für die Schilddrüsenchirurgie / Nebenschilddrüsenchirurgie stehen die intraoperative Stimulation des Stimmbandnerven, der histologische Schnellschnitt während der Operation und intraoperative Laborbestimmungen ( Parathormon ) zur Verlaufskontrolle und zur Festlegung des weiteren operativen Vorgehens  zur Verfügung . Die Verwendung der Lupenbrille bei der Präparation ist selbstverständlich.

Das Ausmaß der Resektion ist von der zugrundeliegenden Erkrankung abhängig.

Bei Krebserkrankungen ist in Abhängigkeit von der Tumorart und – ausdehnung eine Entfernung der Lymphknoten zentral um die Schilddrüse, seitlich am Hals einseitig oder beidseitig und hinter dem Brustbein erforderlich.

Ziel unseres operativen Vorgehens ist die vollständige Entfernung kranken Gewebes, die Erhaltung gesunden Gewebes wenn möglich und die Vermeidung von Folgeeingriffen .

Nach Operationen an der Schilddrüse ist in der Mehrzahl der Fälle eine lebenslange Gabe von Schilddrüsenhormonen erforderlich.