Anästhesiologie und Intensivtherapie (Neustadt/Trachau)

Abteilungen

Im  Verantwortungsbereich der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie am Standort Neustadt liegen die Bereiche "Anästhesie", "Schmerztherapie" und "Intensivmedizin" sowie die "Notfallmedizin" (=Reanimationsteam) am Standort mit einer personell unterstützenden Funktion für den Rettungsdienst der Stadt Dresden.

Im Bereich der "Anästhesie" kommen alle modernen Verfahren der Allgemeinanästhesie (Narkose) und der regionalen Anästhesie (regionale und örtliche Betäubung) zur Anwendung. In der Regel kommen diese Verfahren bei Operationen oder bestimmten diagnostischen Eingriffen auf Wunsch und nach Einwilligung des Patienten zur Anwendung.

Dazu gehören spezielle Schmerzausschaltungsverfahren wie Spinalkatheter- und Periduralkatheteranalgesie, die auch in der Geburtshilfe zur schmerzarmen Geburt auf Wunsch der Schwangeren, beim Kaiserschnitt oder bei schweren Schmerzzuständen angewandt werden können. Bei der vorausgehenden Anästhesievisite wird im Einvernehmen mit dem Patienten individuell das schonendste und sicherste Schmerzausschaltungsverfahren ausgewählt.

Im Bereich der Intensivtherapie werden auf der Intensivstation S216 (Haus D, Erdgeschoß) die intensiv behandlungs- oder überwachungspflichtigen Patienten aller Fachgebiete des Standort Neustadt behandelt. Die Station steht unter Leitung der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie und wird "interdisziplinär" entsprechend den gemeinsam vereinbarten Empfehlungen aller beteiligten Fachgebiete ("DIVI", "BDA" und andere) geführt.

Entsprechend den Qualitätsnormen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen ist ständig ein in der Intensivmedizin ausgebildeter und erfahrener Arzt (mit entsprechender Zusatzbezeichnung der Landesärztekammer) zur Behandlungsleitung verfügbar oder in kurzer Zeit erreichbar, zusätzlich zu den vor Ort ständig anwesenden Fachärzten und Weiterbildungsärzten (jeweils mindestens zwei Ärzte im Bereich der Anästhesie wie auch im Bereich der Intensivmedizin 24h/d und 7d/Woche) und den weiteren, an der Behandlung beteiligten Ärzten.

Eine Psychologin mit Erfahrung im Notfallmedizinischen und Intensivmedizinischen Bereich steht ebenfalls für bzw. auf der Intensivstation (einschließlich Vertretung) zur Verfügung.

Einzelne Oberärzte der Intensivstation haben auch die Ausbildung (Zusatzbezeichnung) "", so daß auch in möglicherweise schwierigen Behandlungssituationen ein kundiger Ansprechpartner/in verfügbar ist/sind.

Die schmerztherapeutische Versorgung durch die Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie umfasst am Standort Neustadt überwiegend die Versorgung stationär behandelter Patienten (postoperativ, auf der Intensivstation oder in besonderen Fällen konsiliarisch auf den Stationen aller Fachgebiete). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur "Multimodalen stationären Schmerztherapie" durch die Klinik für Neurologie, zur Überweisung in die Schmerzambulanz am Standort Friedrichstadt und im Notfall zur Akutbehandlung in der Notaufnahme bei starken Schmerzen.