Das Sozialministerium fördert den Erweiterungsbau der Ausbildungsstätten des Städtischen Klinikums Dresden mit rund 4,6 Millionen Euro. Gesundheitsministerin Petra Köpping hat heute bei einem Vor-Ort-Termin den Förderbescheid für das Projekt an Petra Vitzthum, Pflegedirektorin am Städtischen Klinikum Dresden übergeben.
Mit der Maßnahme sollen die Ausbildungskapazitäten im Pflegebereich deutlich erweitert werden. Ziel ist es, den Pflegefachkräftemangel am Städtischen Klinikum Dresden und bei den Kooperationspartnern nachhaltig zu begegnen. Geplant ist, die Zahl der Ausbildungsplätze um 144 Plätze auf insgesamt 639 Plätze zu erhöhen.
Gesundheitsministerin Petra Köpping: »Gut ausgebildete Pflegekräfte sind das Fundament einer verlässlichen Gesundheitsversorgung. Mit der Förderung unterstützen wir das Städtische Klinikum Dresden dabei, mehr junge Menschen für die Pflege zu gewinnen und ihnen moderne Ausbildungsbedingungen zu bieten. Damit investieren wir in die Zukunft unseres Gesundheitswesens und in die Versorgungssicherheit der Menschen in Sachsen. Doch neben der finanziellen Unterstützung braucht es stets auch viel Engagement vor Ort, um die Maßnahmen in Angriff zu nehmen und die dafür notwendige Vorarbeit zu leisten. Daher gilt mein großer Dank Allen, die sich für die Umsetzung dieses Projektes eingesetzt haben.«
Um den zusätzlichen Bedarf an Unterrichts- und Praxisflächen zu decken, entsteht ein zweigeschossiger Erweiterungsbau mit modernen Klassenräumen sowie Simulationsräumen einschließlich Nebenräumen für die praktische Anleitung. Die Gesamtbaukosten betragen rund 5,93 Millionen Euro.
Petra Vitzthum, Pflegedirektorin am Städtischen Klinikum Dresden:
»Mit der Förderung schaffen wir ein modernes, zukunftsorientiertes Ausbildungsumfeld, das junge Menschen für einen Pflege- oder Gesundheitsberuf begeistert. Der neue Anbau mit Skills Lab schafft Raum für echtes, lebendiges Lernen und hilft uns, engagierten Pflegenachwuchs zu gewinnen. Das ist ein wichtiger Schritt langfristig gut ausgebildete Fachkräfte in unserer Region zu sichern.«
Die Mittel stammen aus dem Krankenhausstrukturfonds II, einem bundesweiten Programm zur Verbesserung der stationären Versorgungsstrukturen und der Schaffung zusätzlicher Ausbildungskapazitäten in den kooperierenden Ausbildungsstätten des Krankenhauses. Die Hälfte der Fördersumme wird dabei aus Landesmitteln bereitgestellt.

